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Mittwoch, 15. April 2015
Tage im Bett
Was soll man schon machen, wenn man zu Nichts mehr in der Lage ist?
Ich bin so endlos müde ohne richtig müde zu sein.
Ich bin antriebslos, mir fällt es selbst schwer meine Finger zum tippen zu bewegen.
Draußen scheint die Sonne doch in mir ist alles dunkel.
Dunkel, schwarz und leer.

Ich sollte eigentlich wieder Hoffnung haben, denn in ein paar Wochen werde ich wieder stationär aufgenommen, aber ich hab das Gefühl ich gebe kurz vorm Ziel auf.
Ich empfinde keinerlei Freude mehr.
Ich bin nicht unbedingt suizidal, aber manchmal erfasst mich eine kleine Todessehnsucht in dieser Trübseligkeit. Ich glaub ich würde es niemals wagen mir selbst das Leben zu nehmen, aber wenn mir jetzt zufällig der Tod ins Genick springen will, dann würde ich mich auch nicht aktiv wehren.

Ich bin so verletzt, denn jeder um mich herum geht seinen eignen Weg und ist nur mit sich selbst beschäftigt.
Und mein Weg? Wo führt der Heute lang?
Vom Bett zum Bad zum Kühlschrank und wieder zurück.



Dienstag, 14. April 2015
Nichts tut für immer weh
Und mein Herz schlägt weiter auch wenn es fürchterlich brennt, und alles hier zerfällt.

Doch nichts tut für immer weh.
Und die Welt dreht sich weiter und wir sind nicht am selben Fleck.

Aber ich glaub es ist okay, denn nichts tut für immer weh.

Denn nichts tut für immer weh, nichts tut für immer weh.


Aus dem Songtext: Nichts tut für immer weh-Elif



Ein kleiner Hoffnungsschimmer
Ich hatte heute einenTermin in der Klinik.
In ein paar Wochen werde ich wieder aufgenommen und kann meine stationäre Therapie fortsetzen.
Das gibt mir Hoffnung.
Ich will gesund werden, so sehr wünsch ich mir das.
Diese Angst raubt mir den letzten Nerv.
Und diese Depressionen und dass ich das alles mit dem Essen kompensieren muss.

Das hat mir heute einen kleinen Push gegeben und es ist nicht mehr alles nur schwarz.
Aber ich merke, jetzt, wo ich wieder alleine bin kommt diese Müdigkeit wieder zurück, die Antriebslosigkeit und die Mutlosigkeit.
Meine Motivation hält nie lange an.
Ich muss unter Menschen um nicht zu tief zu sinken. Denn allein halt ich mich selbst kaum aus.
Aber ich bin zu oft allein, aus Angst nicht zu gefallen.

Oh ich würd so gerne anders sein!



Montag, 13. April 2015
Zerissen
Liegt dein Leben in Scherben,
bis du bereit zum sterben?

Sind die Schmerzen deines Herzen unerträglich, beißend qualvoll?
Als würden kleine Kanibalen, Pfeile nach dir werfen?

Es tut so weh, so höllisch weh.
Ich sterbe tausend kleine Tode.
Ersticke,verbrenne, ertrinke, erfriere, verblute.
Mord an meiner Seele, Mord an meinem Leben.
Ich halts nicht aus, ich muss hier raus.

Ich hab zu oft geweint, zu oft gelitten. Ich hab gelernt, das Leben ist bitter und niemals freundlich zu mir.
Blutrauschen, Herzpochen, lebensmüder Blick.
Meine Stütze ist abgebrochen, mein Halt wurde verletzt. Jetzt krümmt sich mein zerstochner Rücken, komm zurück zu mir und liebe mich!

Anders kann ich nicht weitergehn, nichtmal grade stehn.

Diese Schmerzen
treiben mir Tränen in die Augen.
Wut, Einsamkeit, Trauer und Angst läßt Leere in mir entstehen.
Wo soll ich nur mit diesen Schmerzen hin?